Die kurze Antwort
Generative KI gewinnt, wenn die Welt im Bild erfunden werden muss und der Termin drückt. Der Dreh gewinnt, wenn etwas Echtes vor der Linse stehen und wiedererkennbar bleiben muss. Die meisten Aufträge liegen dazwischen, und genau dort sitzt die hybride Produktion.
Wann KI der bessere Weg ist
Den Ort gibt es nicht
Unter Wasser, im Weltall, im Traum oder in einem Haus, das nie gebaut wurde. Alles, was sonst ein Set, einen Reisetag oder visuelle Effekte kosten würde, entsteht generiert zum Preis jedes anderen Bildes.
Der Termin ist knapp
Zwei Wochen vom Briefing bis zum fertigen Spot, gegenüber 10 bis 12 Wochen beim vergleichbaren Dreh. Wenn eine Kampagne vor Saisonbeginn laufen muss, entscheidet dieser Abstand.
Es werden viele Fassungen gebraucht
Dieselbe Geschichte für TV, Online, Instagram und TikTok, in mehreren Längen. Ohne Drehtag dahinter kosten weitere Fassungen Schnittzeit statt einer neuen Produktion.
Es wird noch Änderungen geben
Das Ende ist nicht entschieden, oder die Rechtsabteilung schaut noch auf den Claim. Eine Änderung nach dem Dreh heißt: nochmal drehen. Eine Änderung am generierten Film heißt: nochmal generieren.
Wann der Dreh der bessere Weg ist
Ein echtes Produkt muss zu sehen sein
Lebensmittel, Stoffe, Oberflächen, alles, was Kundinnen später in der Hand halten und mit dem Bild vergleichen. Generierte Produkte weichen genau in den Details vom Original ab, die Käufer prüfen.
Echte Menschen gehören hinein
Testimonials, Mitarbeitende, ein Markenbotschafter unter Vertrag. Ein generiertes Gesicht wirft Fragen zum Persönlichkeitsrecht auf, die ein Casting schlicht nicht aufwirft.
Das Budget ist groß und es entsteht ein Film
Unter etwa 25.000 Euro kommt ein Dreh selten zustande. Darüber, mit einem Hauptfilm und genug Zeit, bringt der Dreh ein Handwerk mit, gegen das schwer zu argumentieren ist.
Die Marke hat sich dagegen entschieden
Manche Kunden wollen keine generierten Bilder, oder ihre Branche macht es heikel. Das ist ein Grund, und er braucht keine technische Diskussion.
Gegenübergestellt
| Generiert | Dreh | |
|---|---|---|
| Briefing bis Auslieferung | rund 2 Wochen | 10 bis 12 Wochen |
| Einstiegsbudget | ab 25.000 Euro | selten darunter |
| Weitere Fassungen | Schnittzeit | neue Produktion |
| Späte Änderungen | nochmal generieren | nochmal drehen |
| Echtes Produkt, echte Menschen | begrenzt | die Stärke |
| Erfundene Welten | die Stärke | Set und Effekte |
Und beides zusammen
Für die meisten Briefings ist die hybride Produktion die Antwort: Das Produkt, ein Gesicht oder ein Ort wird real gedreht, alles drumherum entsteht generiert. So bleibt wahr, was wahr sein muss, und der Rest wird erfunden. Wie wir damit arbeiten
Sprich mit uns
Sagt uns, was ihr vorhabt, und wir sagen euch, welchen Weg wir nehmen würden. Auch dann, wenn dieser Weg der Dreh ist.



